Der Scythe Katana kommt in einer kleinen Verpackung daher, welche sehr leicht ist. Dies ist auch kein Wunder. Der Kühler ist zugleich aus Aluminium und Kupfer. Dies sorgt dafür, das der Kühler gute Kühleigenschaften besitzen soll und zudem sehr leicht sein soll. Mit 300g gehört der Katana zu den leichten Vertretern. Andere Kühler wiegen mehr als das doppelte.
Seine Form ist jedoch etwas ungewöhnlich. Denn der Lüfter und die Kühlrippen sind 20° zum Mainboard angewinkelt. Die Idee dahinter, andere Komponenten sollen mitgekühlt werden. Je nach Ausrichtung des Kühlers ist es so möglich, Grafikkarte oder Speicher mit kühler Luft zu versorgen. Dabei spielt aber die Anordnung der Komponenten auf dem Mainboard eine große Rolle. Bei unserem Mainboard konnten wir entweder Speicher oder Grafikkarte kühlen. Da aber bei den meisten Mainboards der Speicher rechts vom CPU angeordnet ist, kann man diesen nicht mit kühlen. An dieser Stelle befinden sich dann meist Kondensatoren, die evtl. auch gekühlt werden können.
Der Boden des Kühlers ist komplett aus Kupfer gefertigt. Seine Kühlfläche ist bei einer Seitenlänge von ca. 3cm nur 9cm² groß. Somit ist er etwas kleiner als aktuelle Prozessoren mit Heatspreader. Dazu später mehr. Die Unterseite ist plan geschliffen und man erkennt Gegenstände, in unserem Fall eine Aluminiumplatte, relativ gut.
Auf die Kupferplatte sind 2 Heatpipes eingearbeitet, die parallel zur Kühlfläche verlaufen und nach oben abgehen. An den nach oben abgehenden Heatpipes sind 41 dünne Aluminiumrippen befestigt. Diese lassen sich trotz des Materials nur sehr schwer verbiegen, was für die Stabilität des Kühlers spricht.
Die Wärme des CPUs wird an die Kupferplatte abgegeben. Diese leitet wiederum die Wärme durch die 2 Heatpipes nach oben und somit weg vom CPU. Die Heatpipes geben wiederum die Wärme an die Aluminiumrippen ab. Der Lüfter sorgt für den Abtransport der Wärme von den Kühlrippen.