Der Tower fällt natürlich nicht nur designtechnisch ins Auge, sondern kann auch mit seinen Inneren Werten überzeugen, auf die wir im folgenden Teil eingehen werden.
Das Gehäuse ist mit vier 5¼ Laufwerksschächten nicht üppig, aber ausreichend ausgestattet. Für die Festplatten stehen 3 interne Einschübe bereit. Die Festplattenkäfige sind sehr gut verarbeitet und geben den Festplatten die optimale Frischluftzufuhr und Verankerung. Bei den Laufwerksabdeckungen allerdings gibt es ein kleines Manko vor allem für Casemodder zu beanstanden. Die beiden obersten Blenden sind zwar Klappen, aber da es Modder gerne komplett einheitlich haben wollen, sind diese hier fehl am Platze.
Ein weiterer negativer Aspekt sind die seitlichen Klappen. Hier kann man leider nur die Linke öffnen. Das Gehäuse ist zwar so optimiert, dass man nur die eine Klappe zum einbauen der Hardware benötigt, aber ich finde es persönlich trotzdem als störend.
Ein weiterer Gag an dem Gehäuse ist der Griff an der Oberseite. Hier wurde wie schon bei den Frontsteckern an die LAN-Gänger gedacht. Der Griff hat zwar den Tragetest bestanden aber da er nicht sehr stabil aussieht wird es nur eine Frage der Zeit sein, bis dieser kaputt geht.
Natürlich benötigt das Innenleben auch Frischluft, nur wird es im Suntek davon nicht sehr viel geben, denn es ist lediglich eine Halterung für einen Lüfter am Hinterteil des Gehäuses vorgesehen. Dies ist meiner Meinung nach das größte Manko an dem Gehäuse, aber da der Modder ja sehr einfallsreich ist, wird auch dies kein Problem für ihn darstellen.
Man kennt das ewige Problem des Hardware-Einbaus. Schrauben über Schrauben, da wünscht man sich eine andere Lösung. Suntek hat auch hier eine sehr gute Lösung gefunden. Die Hardware wird über die Front in die Einschübe gesteckt. Wenn man die Löcher gefunden hat, werden einfach die "Schalter" umgedreht und es wird dadurch die Hardware mit dem Tower verschraubt. Diese Variante hat den Vorteil, dass keine Schraubenzieher benötigt werden. Wir wünschen uns, dass einige Hersteller solch ein System als Vorbild nehmen.